
Bei einem Tauchgang im Neufelder See im Burgenland wurde am Samstag zunächst eine Person als vermisst gemeldet. Einsatztrupps zur Suche wurden sogar mit dem Helikopter angeflogen. Der Vorfall nahm ein trauriges Ende …
Samstagmittag wurden die Feuerwehren Neufeld an der Leitha und Hornstein zu einem vermissten Taucher am Neufelder See alarmiert. Die Person war in einer Vierergruppe unter Wasser unterwegs gewesen und plötzlich abgängig. Gegen 12.44 Uhr ging die Meldung bei der Feuerwehr ein, worauf umgehend eine großangelegte Suchaktion eingeleitet wurde.
Parallel zur Alarmierung der örtlichen Feuerwehren wurden der burgenländische Feuerwehr-Tauchdienst, die Österreichische Wasserrettung sowie die Berufsfeuerwehr Wien angefordert.
Mit Hubschrauber zur Suchaktion
Letztere flog mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 9 zwei Einsatztaucher direkt aus Wien zum Einsatzort ein, die sofort mit der Suchaktion unter Wasser begannen. Kurz nach Eintreffen des burgenländischen Tauchdienstes wurde die Suche gemeinsam mit den Kräften der Berufsfeuerwehr Wien fortgesetzt.
Sonargerät zur Unterstützung
Zwei Boote standen dabei im Einsatz – eines davon mit einem Sonargerät ausgestattet, um die Unterwassersuche gezielt zu unterstützen. Um 14.18 Uhr wurde der vermisste Taucher schließlich von den eingesetzten Tauchern im Wasser lokalisiert und geborgen. Er wurde unverzüglich ans Ufer gebracht, wo der Notarzt umgehend mit den Reanimationsmaßnahmen begann. Trotz aller intensiven Bemühungen kam für den Taucher jedoch jede Hilfe zu spät – er verstarb noch an der Unglücksstelle.