
Im leichten Schneetreiben hat Dienstagmittag ein Sattelschlepper auf der Pyhrnautobahn (A9) zwischen Treglwang und Trieben in der Obersteiermark die Leitschiene durchbrochen und schlitterte eine Böschung hinab. Ausgelöst wurde der Unfall durch einen außer Kontrolle geratenen Pkw, es kam zu Folgekollisionen.
Gegen 11.25 Uhr kam ein deutscher Pkw-Lenker bei Gaishorn ins Schleudern. Der Wagen touchierte die Mittelleitschiene und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Der Lenker eines Sattelschleppers konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren: Das Schwerfahrzeug kollidierte mit mehreren Pkw, durchbrach die rechte Leitschiene und stürzte über eine rund zehn Meter hohe Böschung. Der Lkw kam seitlich zu liegen, Treibstoff trat aus.
Bei schwierigen Straßenverhältnissen kam es zu Folgeunfällen, unter anderem touchierte ein weiterer Lkw zwei Pkw. Verletzt wurde zum Glück niemand. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort, auch Ölalarm wurde ausgelöst.

(Bild: FF Gaishorn am See)
Für den Verkehr hatte die Unfallserie gravierende Auswirkungen: Die Autobahn musste im betreffenden Abschnitt in Fahrtrichtung Norden gesperrt werden. Rund drei Stunden lang wurde der Verkehr über die B113 umgeleitet, ehe gegen 14.35 Uhr die Freigabe erteilt werden konnte.