Ex-Barangestellte zu Feuerinferno: “Uns wurde verboten, den Notausgang zu öffnen”

Gegenüber dem französischen Sender BFMTV berichten sie von gravierenden Mängeln, durch die Opfer hätten verhindert werden können, wie das Nachrichtenportal “20 Minuten” berichtet.

Es gab eine zweite Tür

Eine frühere Angestellte, die 2023 in der Bar gearbeitet haben will, sagt, ein Notausgang sei damals regelmäßig verschlossen gewesen. Den Mitarbeitenden sei erklärt worden, die Tür führe in ein anderes Gebäude und dürfe deshalb nicht geöffnet werden. Eine Evakuierung sei ausschließlich über die Treppe der Bar möglich gewesen. Rund 200 Menschen innerhalb weniger Minuten hinauszubringen, sei „unmöglich“ gewesen. Wäre der hintere Ausgang geöffnet worden, hätte es ihrer Ansicht nach weniger Todesopfer gegeben.Kopie von Crans-Montana

Kopie von Crans-Montana

Blockierte Ausgänge

Ein weiterer Ex-Mitarbeiter spricht von unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen und bezeichnet die Tragödie als „kein Zufall“. Er nennt unter anderem fehlende oder unzugängliche Feuerlöscher, mangelhaft geschultes Personal, nur einen einzigen Sicherheitsmitarbeiter sowie zeitweise blockierte oder verschlossene Notausgänge. Auch leicht entflammbarer Isolierschaum habe eine Rolle gespielt.Crans-Montana

Crans-MontanaCrans-Montana

Crans-Montana

Ermittlungen gegen Barbetreiber eingeleitet

Die Walliser Behörden haben inzwischen ein Strafverfahren gegen die beiden Betreiber der Bar eingeleitet. Sie stehen unter dem Verdacht der fahrlässigen Tötung, fahrlässigen Körperverletzung und fahrlässigen Brandstiftung. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.Crans-Montana

Crans-Montana

In der Nacht zum 1. Januar 2026 waren bei dem Brand neben den 40 Todesopfern 119 Menschen verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen könnten Champagner-Fontänen das Feuer ausgelöst haben, nachdem sie mit schnell entflammbarem Material an den Wänden in Kontakt gekommen waren. 

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