
Noch bevor der erste Stern im australischen Busch aufgeht, steht fest, das Dschungelcamp 2026 beginnt nicht mit Vorfreude, sondern mit einem handfesten Skandal. Die Ankündigung von Umut Tekeln als Kandidat für Ich bin ein Star, holt mich hier raus, hat eine Welle der Empörung ausgelöst, wie sie selbst RTL in dieser Heftigkeit selten erlebt hat. In den sozialen Netzwerken kocht die Stimmung über. Viele Fans fühlen sich vor den Kopf gestoßen und kündigen offen an, die kommende Staffel zu boyottieren.
Dabei sollte alles ganz routiniert ablaufen. Am 23. Januar startet die neue Staffel des Kultformats. Mirad du Mong wurde bereits als erste Kandidatin präsentiert. Doch kaum machte RTL die Teilnahme von Umut Teken öffentlich, schlug die Stimmung schlagartig um. Aus Vorfreude wurde Wut, aus Neugier blankes Unverständnis. Warum bekommt er schon wieder eine Bühne? Zuschauer außer sich. Unter dem offiziellen Instagram Post der Show sammeln sich hunderte kritische Kommentare. Der Tenoor ist eindeutig. Viele
Zuschauer können nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet Umut Tekken erneut ins Rampenlicht gerückt wird. Der Reality Star ist vor allem durch Skandale in Formaten wie Temptation Island VIP und das Sommerhaus der Stars bekannt geworden. Positive Schlagzeilen sucht man in seiner TV Vita vergeblich. “Er ist doch kein Star”, schreibt ein User wütend. “Anere gehen noch weiter. Damit sinkt das Niveau der Sendung drastisch.” Besonders brisant ist der Vorwurf, RTL würde mit dieser Entscheidung ein
fatales Signal senden. Mehr ist in den Kommentaren zu lesen, dass untreue und provokantes Verhalten offenbar belohnt würden mit immer neuen TV Auftritten. Ein Kommentar bringt die Empung vieler auf den Punkt. Ihr suggeriert der Gesellschaft, dass man nur fremd gehen muss, um bei euch Karriere zu machen. Worte, die sitzen und die RTL so nicht ignorieren kann. Boikottdrohungen. Zuschauer ziehen klare Linie. Besonders alarmierend für den Sender. Zahlreiche Fans erklären öffentlich, dass sie das Dschungelcamp 2026 wegen
Umut Teken nicht einschalten wollen. Ich gucke diese Staffel nicht ohne mich oder dann bin ich raus. sind Aussagen, die sich auffällig häufig wiederholen. Für ein Format, das seit Jahren von seiner treuen Fangemeinde lebt, ist das ein gefährliches Signal. Denn das Dschungelcamp funktioniert nicht nur über Ekelprüfungen und Lagerfeuerdrama. Es lebt davon, dass das Publikum emotional mitgeht. Genau diese Bindung scheint RTL nun aufs Spiel zu setzen. Umut Teken selbst unbeindruckt vom Sturm der Kritik.
Während draußen der Protest tobt, zeigt sich Umut Teken selbststaunlich gelassen. Ja, fast euphorisch. Gegenüber RTL schildert er den Moment, als er von seiner Teilnahme erfuhr, als völlig so real. Ich dachte, die verarschen mich. Das kann niemals sein. Von Selbstzweifeln oder Reue ist nichts zu spüren. Ob diese Selbstsicherheit echt ist oder nur Fassade, wird sich im Dschungel zeigen müssen. Fakt ist, Umut tritt seine Reise nach Australien mit einem enormen Image Problem an. Die Erwartungen sind niedrig, die
Skepsis riesig. Risiko oder Kalkül? RTL unter massivem Druck. Bleibt die Frage, setzt RTL bewusst auf Provokation? Kritiker vermuten ein kalkuliertes Spiel mit der Empung, Aufmerksamkeit um jeden Preis. Doch dieses Mal könnte die Rechnung nicht aufgehen, denn anders als bei früheren polarisierenden Kandidaten scheint die Ablehnung breiter, tiefer und emotionaler zu sein. Das Dschungelcamp 2026 startet somit unter denkbar schlechten Vorzeichen. Noch bevor die Kandidaten ihre Koffer gepackt haben, ist die Show zum Politikum
geworden. Ob Umut Teken im Busch eine überraschende Wandlung gelingt oder ob der angekündigte Boikott tatsächlich Realität wird, zeigt sich ab dem 23. Januar. Eines ist jedoch jetzt schon sicher. Dieses Dschungelcamp wird nicht nur schmutzig, sondern hochemotional und möglicherweise eines der umstrittensten der letzten Jahre.