
Die Ursache für die Geisterfahrt war am Dienstagmorgen noch unklar. Der Falschfahrer war in zwei entgegenkommende Fahrzeuge gekracht.
Zu einem tödlichen Unfall ist es in der Nacht zum Dienstag (21. Oktober) auf der Autobahn 3 bei Stindertal in Erkrath in Richtung Oberhausen gekommen. Ursache war den Ermittlungen der Polizei zufolge ein Falschfahrer, der bei dem Zusammenstoß mit entgegenkommenden Autos selbst ums Leben gekommen ist.
Warum der 85 Jahre alte Unfallverursacher auf der A3 in falscher Richtung unterwegs war, war am Dienstagmorgen noch Gegenstand der Ermittlungen. Auf die A3 aufgefahren war er demnach wohl bei Mettmann. Der Fahrer war mit seinem Wagen in Richtung Oberhausen schließlich in den Gegenverkehr geraten und tödlich verunglückt.
Laut Angaben der Polizei stieß der Pkw am Montagabend (20. Oktober) mit zwei Autos zusammen, wodurch drei weitere Menschen verletzt wurden. Für den Rettungseinsatz und die Bergungsarbeiten errichtete die Feuerwehr Erkrath Sichtschutzwände auf der Autobahn 3 bei Stindertal.
Die Autobahn 3 war am Unfallort bei Erkrath mit Trümmerteilen übersät. Andere Autos wurden beschädigt, als sie die Stelle passierten. Die Einsatzkräfte waren bis in den frühen Morgen mit Bergungsarbeiten beschäftigt.
A3 nach tödlichem Unfall bis in den Morgen gesperrt
Über die Schwere der Verletzungen der anderen Beteiligten lagen keine genauen Angaben vor. Lebensgefahr konnte aber ausgeschlossen werden. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Für den 85-jährigen Unfallverursacher kam hingegen jede Hilfe zu spät, er erlag noch am Unfallort seinen schwersten Verletzungen.
Die A3 war in Höhe Erkrath zunächst bis 5 Uhr am Dienstagmorgen voll gesperrt. Die Polizei ließ Autofahrer auf der Autobahn wenden, damit sie nicht die Nacht über im Stau verbringen mussten. Für Lkw wurde im Anschluss eine Spur geöffnet. Zum Start des Berufsverkehrs konnte die Autobahn aber wieder freigegeben werden.